06-vendedy-a.jpg - 65.48 Kb Misstrauen

 

Bürger marschieren zum Rathaus, um ihren Unmut über den Umgang mit dem Büdingenpark kundzutun. Die Öffentlichkeit sei unzureichend informiert worden, Baumfällungen seien voreilig genehmigt und ohne Information der Anwohner erfolgt.

Fragen nach der Abluft des Betriebes, Auswirkungen auf das Grundwasser etc. werden gestellt. Aus den Verlautbarungen der Initiative spricht tiefes Misstrauen der Verwaltung und der Politik gegenüber. Das erleben wir nicht das erste Mal. Immer wieder werden die gleichen Vorwürfe vorgetragen.

Ich will nicht ausschliessen, dass es früher auch in Konstanz Unregelmässigkeiten bei Bauprojekten gab. Aber das sind vergangene Zeiten und mancher Protest erinnert mehr ans Floriansprinzip als an den Wunsch der Bürgerbeteiligung. Wer die Gelegenheit nutzte, bei den vielen öffentlichen Entscheidungsfindungen zum Bauantrag Büdingen dabei zu sein, hat eine Verwaltung erlebt, die es sich eben nicht leicht gemacht hat. Die überzogenen Forderungen des Investors z. B. nach dem Bau von Mitarbeiterwohnungen wegen der Überschreitung des Baufensters auch rundherum abgelehnt hat. Und auch wenn ich kein Freund eines Luxuswellnesstempels in Konstanz bin, weiss, wer die Handelnden in der Bauverwaltung kennt, dass versucht wird, Erlaubbares zu ermöglichen und Unerlaubtes zu verhindern. Dass es dabei im Detail immer auch um Kompromisse geht, die aber insgesamt nicht zu einer Verschlechterung der Lage führen dürfen, liegt in der Natur solcher Grossprojekte.

Ich kann mitnichten nachvollziehen, was hier schief gelaufen sein soll. Und für gesellschaftliche Fehlentwicklungen trägt die Bauverwaltung wahrlich keine Verantwortung.

Anselm Venedey, Gemeinderat der Freien Wähler

 

 


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