06-vendedy-a.jpg - 65.48 Kb Anselm Venedey im ersten Konstanzer Amtsblatt am 10.01.2018;

Darüber müssen wir reden!

Manchmal verliert man die kleinen, scheinbar nebensächlichen Dinge aus den Augen, weil Grosses und auch Wichtiges, wie Kita- und Pflegeplätze, Kongresshaus und C-Konzept, Gesundheitsverbund und Wohnraumpolitik den Blick verstellen.

Wir wollen auf ein vermeintlich kleineres Problem aufmerksam machen: die zunehmenden Konflikte zwischen Radfahrern und Fußgängern.

Wir sind froh, dass in Konstanz so viele Menschen mit dem Rad fahren. Das schont die Umwelt und hilft, Stau zu vermeiden. Aber der Radverkehr geht immer mehr zu Lasten der Fußgänger. Doch genau diese gilt es, besonders zu schützen. Wir müssen umdenken! Gerade in einer immer älter werdenden Gesellschaft müssen die Schwächeren mehr geschützt werden als die Stärkeren. Es war falsch, die Fußgängerzonen nachts und morgens für Räder zu öffnen. Diese Entscheidung muss revidiert werden. Fußgänger verdienen, genau wie Radfahrer, besonders geschützte Bereiche, in denen sie nicht von immer schneller werdenden Fahrrädern (E-Bikes) gefährdet oder bedrängt werden. Fahrräder haben in den Fußgängerzonen und auf den Spazierwegen am See nichts zu suchen! Wir sind sehr froh, dass die Innenstadt inzwischen vom Autoverkehr weitgehend befreit ist. Aber wollen wir wirklich, dass nun jeder Platz mit Fahrrädern zugestellt wird? Ist es Radfahrern denn nicht zuzumuten, ein paar Schritte ins Zentrum der Innenstadt zu laufen, statt das Fahrrad direkt in der Fußgängerzone abzustellen? Deshalb müssen Fahrradstellplätze am Rande der Altstadt erstellt werden - und nicht auf unseren Altstadtplätzen! Das hat nichts mit Fahrradfeindlichkeit zu tun. Aber die schwächsten Verkehrsteilnehmer, die Fußgänger, haben die stärksten und ältesten Rechte!

 

 


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