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07-hei-s-a.jpg - 60.77 Kb Susanne Hei├č in der Sitzung des Ausschusses Bildung und Sport am 15.11.2017:

"Der zur Sitzung gestellte Antrag der Freien W├Ąhler schafft f├╝r uns heute Klarheit und eine gute Diskussionsgrundlage. Ganz herzlich m├Âchte ich mich bei Herrn Deu├čen, den Leiter des Staatlichen Schulamtes bedanken, dass er so ausf├╝hrlich unseren Antrag bearbeitet und alle offenen Fragen beantwortet hat. Bedanken m├Âchte ich mich auch beim Amt f├╝r Bildung und Sport f├╝r die gute Sitzungsvorlage.

Die neue Realschule integriert nun die Hauptschule und wird hierf├╝r entsprechend mit Ressourcen ausgestattet. Zu den Fakten:

Alle Sch├╝ler werden in Klasse 5 und 6 gemeinsam im M-Niveau unterrichtet, nach der 5. Klasse kann kein Kind sitzenbleiben. Leistungsschw├Ąchere Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler k├Ânnen unterst├╝tzt werden, hierf├╝r erhalten die Realschulen zus├Ątzliche Ressourcen. Ab Klasse 7 kann die Schule selbst entscheiden, ob sie innerhalb einer Klasse oder au├čerhalb differenziert unterrichten.

Wozu brauchen wir dann eine Werkrealschule an der GSS? Das w├╝rde doch bedeuten, dass wir an einer Schule eine Werkreal- und eine Hauptschule parallel f├╝hren. Gesamtst├Ądtisch gesehen k├Ânnen leistungsschw├Ąchere Kinder vier Schulen anw├Ąhlen: die Berchenschule, die Gemeinschaftsschule, die Theodor Heuss Realschule und die Geschwister Scholl Schule.

Glauben Sie, dass unter dieser Voraussetzung die Eltern und Sch├╝ler sich noch f├╝r die WRS an der GSS entscheiden werden?

Sollen wir wirklich zwei Jahre auf das zweite Hinweisverfahren warten, obwohl wir wissen, dass die Anmeldezahlen sich nur durch ein Wunder verbessern werden? So k├Ânnen wir keine verl├Ąssliche Raumplanung f├╝r den Erweiterungsbau in Auftrag geben und damit blockieren wir auch die Sanierung f├╝r die n├Ąchsten zwei Jahre. Somit passiert erst mal nichts - und das bedeutet Stillstand!

Deshalb mein Appell an die Schulleitung der GSS: Die Zukunft hat schon l├Ąngst begonnen, verharren Sie nicht in der Vergangenheit. Begreifen Sie das Auslaufen der WRS als Chance und bauen Sie eine tolle Realschule mit einem neuen p├Ądagogischen Konzept auf.

Wir stimmen für das sofortige Auslaufen der WRS an der GSS. "

 

Da sind sie! Die Freien W├Ąhler in Dingelsdorf - auch bei uns regelm├Ą├čig vertreten. Hier in ihrer Sitzung in Dingelsdorf am 06.11.2017

Wir bedanken uns in diesem Rahmen f├╝r die gute Zusammenarbeit!

 

 

Sehr geehrte Freunde und Mitglieder der Freien W├Ąhler,

unsere ├Âffentliche Fraktionssitzung findet statt am:

Montag, den 13.11.2017 um 18.00 Uhr in den Nebenr├Ąumen des Caf├ęs Wessenberg.

Ab 18.00 Uhr begr├╝├čen wir als Gast den Leiter des Polizeireviers Konstanz, Herrn Dirk Hoffmann

Wir freuen uns auf den politischen Austausch mit Ihnen!

 

 

Bericht Besichtigung Polizeipr├Ąsidium Konstanz am 25.10.2017

"Nach kurzer Begr├╝├čung des Kreisvorsitzenden Matthias Mende, gab Herr Gerd Stiefel - Leitender Kriminaldirektor des Pr├Ąsidiums Konstanz - einen ├ťberblick ├╝ber das Polizeipr├Ąsidium und der jetzigen Polizeistruktur nach der erfolgten Polizeireform BW.

Unterstellt sind dem Polizeipr├Ąsidium Konstanz die Landkreise: Konstanz, Ravensburg, Sigmaringen und der Bodenseekreis mit knapp 900.00 Einwohnern. 1.245 Polizeibeamte leisten in diesem Gebiet ihren Dienst. Ein wichtiger Punkt war die vor einigen Jahren erfolgte ├änderung der Einsatzkonzeption. Statt dem bisher dezentralen Konzept werden die Eins├Ątze jetzt zentral ├╝ber das Lagezentrum des Pr├Ąsidiums KN geleitet. H├Âchste Priorit├Ąt hat der Sicherheitsaspekt. Demonstriert wurde der jetzige Ausr├╝stungsstandard in den Polizeifahrzeugen f├╝r Gefahrenlagen. Der Amoklauf 2009 in Winnenden hat Spuren hinterlassen. Weitere ausf├╝hrliche Informationen beinhalten das damalige taktische Vorgehen der Polizei anl├Ąsslich des t├Âdlichen Schusswechsels Ende Juli diesen Jahres im Industriegebiet in Konstanz.. Die schwierige und gef├Ąhrliche Aufgabe der unter eigener Lebensgefahr agierenden Polizeibeamten wurde den Anwesenden vor Augen gef├╝hrt. Mit dem Flugzeugabsturz vor der Mainau wurde kurze Zeit sp├Ąter ein weiteres gr├Â├čeres Schadensereignis bearbeitet. Hierbei wurde von Polizeiseite auf die gut funktionierende Zusammenarbeit der beim Einsatz beteiligten Konstanzer Feuerwehr und dem DLRG hingewiesen. Diese konnte Matthias Mende als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr KN generell best├Ątigen.

Nach kurzer Pause gab es f├╝r die Freien W├Ąhler einen weiteren H├Âhepunkt mit der Besichtigung des Lagezentrums. Das Lagezentrum, gesichert durch zwei selbst├Ąndig schlie├čende T├╝rschleusen, ist das Herzst├╝ck des Pr├Ąsidiums und im Regelfall f├╝r Au├čenstehende Tabu-Zone. Im Lagezentrum laufen s├Ąmtliche Notrufe aus den genannten Landkreisen ein und werden dann an die einzelnen Dienststellen zur Einsatz├╝bernahme weitergeleitet. T├Ąglich kommen 450 bis 500 Notrufe in der Zentrale an. 2016 l├Âsten die Notrufe ├╝ber 167.000 Eins├Ątze aller Art aus. F├╝r gr├Â├čere Schadensereignisse ist im Lagezentrum ein technisch hoch ausger├╝steter Sitzungssaal zur Einsatz-Stabsf├╝hrung vorhanden. In diesem Raum gab es hierzu f├╝r die Freien W├Ąhler weitere interessante Informationen.

Abgerundet wurde die Veranstaltung mit Abspielen eines Videofilms ├╝ber das Eingehen eines telefonisch gemeldeten Verkehrsunfalls und das Ausl├Âsen der dann folgenden Einsatzaktivit├Ąten.

Fazit:

Ein Blick hinter die Kulissen des Polizeiapparates ist nur sehr selten m├Âglich und deshalb wurde der erfolgte Besuch von den anwesenden Freien W├Ąhlern als hoch interessant und ├Ąu├čerst informativ gewertet. Das Frageinteresse an die anwesenden Polizeibeamten war sehr gro├č, infolge wurde die vorgesehene Besuchszeit deutlich ├╝berzogen. Aussage eines Teilnehmers: "so spannend habe ich mir den Abend nicht vorgestellt"

Bericht von Matthias Mende

 
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