Aktuelles


01-weisschedel-e.jpg - 54.87 Kb April 2018 Büdingenpark

Länger als ein halbes Jahrhundert befindet sich jetzt schon das Büdingengelände im Dornröschenschlaf.

Die nur auf das Notwendigste beschränkten Pflegemaßnahmen und die Unzugänglichkeit haben mitten in unserer Stadt eine kleine Wildnis entstehen lassen. Alle bisher vorgelegten Pläne für eine Bebauung scheiterten am Baufenster, dem Baurecht oder waren so grotesk, dass eine Genehmigung überhaupt nicht in Frage kam.

Die jetzt vorgelegten Pläne sind der erste ernsthafte Versuch, ein dem Grundstück angemessenes Gebäude zu errichten. Die Entwürfe finden auch die Zustimmung des Gestaltungsbeirates und die geplante Nutzung führt die frühere Nutzung als Sanatorium fort, modern heißt das heute Rebalance. Der Investor schafft über 100 Arbeitsplätze und im Gegensatz zu früheren Planungen wird die verkehrliche Belastung deutlich geringer. Die vielfach geäußerten Bedenken, dass das Baurecht nicht beachtet wird, ist meines Erachtens absurd. Welcher Bauherr plant denn teuer ein Gebäude, das der ersten juristischen Beurteilung nicht standhält und Kontrolleure in diesem Punkt gibt es sicherlich viele.

Durch das Vorhaben bekommt die Stadt eine neue Attraktion, es werden neue Arbeitsplätze geschaffen und die Bevölkerung bekommt endlich wieder Zugang zum Park und ein attraktives Café.

Dr. Ewald Weisschedel

 

 

06-vendedy-a.jpg - 65.48 Kb März 2018: Höher hinaus!

In unserer Stadt fehlt es an Wohnungen! Das ist keine Neuigkeit. Aber es macht das Wohnen für alle teuer und für viele Menschen beinahe unerschwinglich. Die Versuche, Aussenflächen zu entwickeln, scheitern wie im Schwaketenwald entweder ganz oder dauern Jahre wie am Hafner. Selbstverständlich muss dort qualifiziert entwickelt werden - und das dauert eben seine Zeit. Aber innerstädtisch wird seit Jahren an vielen Stellen gebaut.  Das Hardenbergareal an der Wollmatinger Strasse ist gebaut, am Petershauser Bahnhof ist in den letzten Jahren ein ganzer Stadtteil bezogen worden,  am Schmidtenbühl in Dettingen ist ein schönes Wohngebiet für Familien entstanden, die Christianiwiesen werden zur „Zukunftsstadt“, der Investor am Siemensareal steht in den Startlöchern, das Döbele wird bebaut werden und am Brückenkopf Nord wird ein Areal mit öffentlichen Funktionen und Wohnbebauung entstehen. Sicher kommen wir mit all diesen Projekten unserem baupolitischen Ziel ein gutes Stück näher. Aber wir müssen uns endlich trauen, die Gebäude höher zu bauen. Am Petershauser Bahnhof und am Hardenbergareal wäre das ohne größere Beeinträchtigung für die Nachbarschaft möglich gewesen! Doch wir waren zu zögerlich und haben so wertvollen Wohnraum verschenkt. Das darf uns in Zukunft nicht mehr passieren! Wo immer möglich muss eine moderate Erhöhung der Neubauten geplant werden. Und auch bei der Sanierung von Altbau sollte stets geprüft werden, ob Aufstockung möglich ist. Durch eine solche angepasste Höhenentwicklung, schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe: Wir können mehr Wohnungen schaffen und wir schonen den Flächenverbrauch – beides zu unser aller Nutzen!

Anselm Venedey, Stadtrat FW

 

Fraktionssitzung am 12.03.2018

Am Montag, den 12.03.2018 findet unsere Fraktionssitzung in Litzelstetten statt:

Um 18.00 Uhr im "Milchhäusle", Komturweg 5, unterhalb der katholischen Kirche.

Vorankündigung: am 19.03.2018 wird uns Martin Cleffmann in den Nebenräumen des Cafés Wessenberg den Entwurf zum Brückenkopf Nord vorstellen.


 

02.03.2018

Bodenseeforum Fluch oder Segen?

Auch wenn versucht wird, aus der Diskussion um das Bodenseeforum politisch Kapital zu schlagen, dürfen wir uns genau aus dieser politischen Verantwortung heraus, nicht zum Teil dieser Sache machen. Das Bodenseeforum wurde 2016 eröffnet. Vieles ging schief, vieles kam unerwartet. Neuland birgt auch Fehler.

Aber die Zeichen stehen gut. Mit Herrn Lohmar, dem neuen Geschäftsführer, wurden in kürzester Zeit Veranstaltungen über die Erwartungen heraus akquiriert. 2018 sind wir nun über dem erwarteten Umsatz über dem Sollwert des Businessplans – selbst kritische Gruppierungen haben sich in der letzten GR Sitzung zu einer Wertschätzung zur Führung des Hauses hinreißen lassen.

Mit dem getroffenen Beschluss 2014 (3 Gegenstimmen), das Haus und die beiden Grundstücke für die städtebauliche Planung zurück zu kaufen, war allen klar, dass es sich zunächst um einen weiteren Zuschussbetrieb handeln wird, so wie wir es z.B. in der Kultur ebenso praktizieren. Umwegerentabilität, Wertschöfungskette, Arbeitsplätze dürfen wir in der Diskussion nicht außen vorlassen. Das Bodenseeforum muss als selbstverständliche Infrastruktur eines Oberzentrums gesehen werden. Nach 1 1/2 Jahren (davon 1 Jahr ohne Geschäftsführung), ein Großprojekt in Schutt und Asche zu reden, ist aus unserer Sicht grob fahrlässig. Es muss nun darum gehen, das Haus bestmöglich zu positionieren. Diesen Prozess werden wir unterstützen und kritisch begleiten - das Bodenseeforum muss in ruhiges Fahrwasser gebracht werden. Um Herrn Lohmar zu zitieren: Er hat zwar „den Hut auf“, aber ohne unsere Unterstützung geht es nicht.

 

 

03-faden-j.jpg - 57.85 Kb

 

Baumschutz auf Abwegen..

Zuletzt ist beim Thema Bäume in Konstanz nicht alles korrekt vonstattengegangen. Bäume sind für uns Teil des Lebens. Sie spenden im Sommer Schatten, reinigen die Luft, wirken beruhigend und bringen unsere Seelen ins Gleichgewicht. Doch was sich einige Personen bei der letzten Diskussion um den sogenannten Turnschuhbaum geleistet haben, übersteigt das Maß der gegenseitigen Wertschätzung. Einige engagierte Einwohner wollten den Baum vor dem Fällen retten. Ihr gutes Recht. Hilfe kommt sofort von übermotivierten Mitgliedern des Gemeinderates. Was niemanden interessiert, ist die Tatsache, dass Mitarbeiter der TBK – hier sei Herr Majer lobend genannt - den Baum schon lange beobachten und mit größtem Aufwand für seinen Erhalt! pflegen. Nun wurde festgestellt: Der Baum ist nicht mehr sicher und muss gefällt werden. Das ist den Mitarbeitern der TBK nicht einfach so ein- und leicht gefallen. Seitens der Baumschützer wurde behauptet, der Baum sei sicher. Zur Unterstützung holte man flugs einen Baumbegeher aus der Schweiz. Der behauptet: Mit etwas mehr Aufwand bleibt der Baum noch ewig stehen! Besonders ärgerlich ist jedoch die Tatsache, dass die Unterstützer aus dem Gemeinderat wider besseres Wissens die Arbeit der städtischen Mitarbeiter missachten. An dieser Stelle nochmals ausdrücklich unser Dank an Herrn Majer und seine Kollegen für die ausgezeichnete Arbeit, die sie für den Erhalt unseres städtischen Grüns leisten. Umwelt ist ein wichtiges Gut. Es muss bewahrt, geschützt und gepflegt werden. Aber lassen Sie uns wieder auf den Boden der Realität kommen – gerade auch der Umwelt zuliebe.

Für die Freien Wähler Jürgen Faden, Gemeinderat

 

 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

Seite 2 von 17


Kontakt
Fraktionsbüro
Untere Laube 24
Dezernat III
78462 Konstanz
Tel: 07531 900 789
FWK-Fraktion@
stadtrat.konstanz.de

trennlinieSprechstunde
Montag
16.00 – 17.30 Uhr
im Fraktionsbüro
trennlinieKreisverband Konstanz